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Extrovertiert oder introvertiert – was braucht man zum Erfolg?

Stellen Sie sich vor…
Sie kommen frisch zum neuen Job und dann in der Pause sehen Sie ihn wieder. der EINE der da am Tisch vorne sitzt und alle drängen sich, hängen an seinen Lippen, er ist beliebt ,offen, erzählt Geschichten wie ein Weltmeister, hat einen riesigen Freundeskreis. “Wow. das sind die Superstar Qualitäten die man braucht wenn man es wirklich schaffen will im Leben”. denken Sie sich
“Leider bin ich nicht so, ich werde es nie schaffen könne, ich mag es einfach nicht mich anzubiedern, ziehe mich gern zurück, zuviel Trubel liegt mir nicht, ich werde es wohl nie zu was bringen…

Doch ist dem tatsächlich so?
Wenn ich mich durch die viele Ratgeber Literatur durchlese finde ich häufig “Networking” oder Netzwerken, Netzwerke knüpfen, dort und da sollst du dabei sein, nur dann kannst du es zu etwas bringen. und überhaupt …

Und dann auch noch die alte Weisheit “Kontakte schaden nur dem der KEINE hat”

hm so ist also die Welt, schade denken Sie sich jetzt vielleicht.
NEIN es könnte auch anders sein.
Klar KANN es nutzen den einen oder andren zu kennen. Doch wenn Sie es nur deshalb machen um Karriereziele zu erreichen, werden Sie wohl viel zu oft scheitern oder als Unecht entlarvt.

Susan Cain in Anwältin in einem erfolgreichen Wallstreet-Unternehmen und seit 2000 als Trainerin und Consultant tätig.Im Zug dessen hat sie sich mit den Kriterien beschäftigt die Erfolg begünstigen oder eher verhindern und in ihrem Buch zusammengefasst.

Reden ist Silber, Schweigen ist Gold“, hieß es früher. Heute dagegen gilt: „Wer nicht redet, wird nicht gehört“. Doch sind es tatsächlich immer die Lautstarken, die wirklich etwas zu sagen haben? Mit der Idealisierung des forschen, kontaktfreudigen Menschentyps haben sich die westlichen Gesellschaften auf einen gefährlichen Kurs begeben

Die Kernfrage die sie stellt ist, wie kann ein “Introvertierter” stillerer Mensch in dieser lauten Welt erfolgreich sein
(Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt)

Woran erkennt man überhaupt ob jemand eher EXTRO- oder INTROvertiert ist?

Introvertierte brauchen ein weniger anregendes Umfeld, sie trinken lieber ein Glas Wein mit einem guten Freund. Während Extrovertierte eine lautere Umgebung schätzen, von Teambuilding in der Arbeit bis zur großen Party am Wochenende.

Doch viele Bereiche in der Schul- und auch der Arbeitswelt von heute sind eher frü Extrovertierte optimiert…

Im Berufsleben werden Extrovertierte viel eher auf Führungspositionen vorbereitet, obwohl neue

Studien zeigen, dass introvertierte Führungskräfte oft die besseren Ergebnisse erzielen.

Das Resultat ist, dass viele Introvertierte das Gefühl haben, mit ihnen stimmt etwas nicht. Sie versuchen sich an Extrovertierten anzupassen, um Erfolg zu haben. Das ist eine riesige Verschwendung von Talent.

Ziel sollte sein, sich selbst und seine Neigung anzuerkennen und zu respektieren. Denn Introvertiertheit kann auch nützlich sein sogar sehr…

Alleinsein ist WICHTIG für die Kreativität

Introvertierte können das besser als Extrovertierte. Unternehmen, die bei der Suche nach innovativen Lösungen ausschließlich auf große Teams setzen, machen einen großen Fehler.

Studien belegen, dass Introvertierte Zusammenarbeit genießen, während Extrovertierte den Wettbewerb vorziehen.

Die Herausforderung für Introvertierte liegt darin, die Regenerationszeit, die sie für sich brauchen, wahrzunehmen, egal ob mithilfe des Internets oder regelmäßiger Pausen.

Jahrelange Recherche, hunderte Interviews mit ua namhaften Wissenschaftlern, sie hat sich an den Kaderschmieden der künftigen Eliten, wie der Harvard Business School, ebenso kritisch umgesehen wie in Kirchengemeinden, an Bildungseinrichtungen für Kinder oder bei Introvertiertentreffen. „

Also lautet die Devise kurz, sich zu akzeptieren und ab sofort keinerlei Netzwerke mehr zu knüpfen oder Kontakte zu suchen?

Es geht darum, das Netzwerken so zu gestalten, dass es einem nutzt. Viele Introvertierte sind in den Social Media aktiv. Das ist eine Möglichkeit, sich selbst zu präsentieren ohne persönliche Begegnungen. Ich empfehle Introvertierten auch, sich selbst eine Art Quotensystem anzulegen, etwa eine gewisse Anzahl an Veranstaltungen zu absolvieren, und bei jeder nimmt man sich eine Anzahl an persönlichen Kontakten, die geknüpft werden sollen, vor.

.Nun hab ich schon den einen oder andren Kreativitäts-Workshop besucht und zig Bücher zum Thema gelesen … immer wieder wird angeregt gemeinsames BRAINSTORMING in Gruppen zu machen. Dies soll eine der BESTEN Methoden sein.
In Still: Die Bedeutung von Introvertierten in einer lauten Welt” widerspricht Cain eben diesem Klischee:

40 Jahre Forschung über Brainstorming haben gezeigt, dass Einzelpersonen mehr und bessere kreative Ideen produzieren als in der Gruppe.

Natürlich braucht es auch Gruppenarbeit, vor allem wenn es um die Umsetzung geht. Aber wir unterschätzen in der heutigen Gesellschaft, wie wichtig Autonomie und Eigenständigkeit sind.

“Still” beschreibt, was introvertierte Menschen auszeichnet, wo ihre Stärken liegen und wie sie authentisch in einer Welt bestehen können, in der Charisma und Selbstdarstellung großgeschrieben wird.

Also Entwarnung für alle die bisher die Bedenken hatten auf Grund ihres so-Seins nicht erfolgreich werden zu können. Jeder hat seine Stärken, und sollte lernen diese Ressourcen und sein Reservoir auf- und auszubauen (zB mit Lerntechniken wie wissens-ABCs, KAWAs Analograffiti nach Birkenbihl…)

Quellen und weiterführend

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Posted by on 30. November 2011 in Erfolgstipps, Psychologie

 

Mentale Fitness einfach steigern

Der Trainer steht vorn. Oh nein das wird wohl wieder so ein langer Fortbildungstag… Aber ich muss. Brauche den Kurs um voran zu kommen. Das Thema wäre eh spannend, aber so wie der das präsentiert…hm, wie laaaangweilig!

Haben Sie so einen oder ähnlichen Inneren Dialog schon miterlebt? In einer Fortbildung oder der Schule/Uni? Oder stehen Sie auf der anderen Seite und erleben solch schläfrige teilnahmslose Schüler/Studenten?

WAS kann ich da machen? werden Sie sich jetzt vielleicht fargen…
ES gibt einfache Methoden wie Sei die Mentale Fitness steigern ohne großen Aufwand zu betreiben… gabz abgesehen von Ihrer Unterrichtsmethode auf sie ich ier nicht wieder eingehe (dazu schreib ich in andren Publikationen viel und gern drüber)

Studien haben ergeben dass bei reinem Frontalunterricht wie er größtenteils noch abgehalten wird, knapp 20% der angebotenen Information überhaupt beim Lernenden ankommt!
Bedingt durch einerseits Passivität einersits und körperlicher Verfassung andererseits.

Hier FÜNF Bausteine die EINFACH einzustzen sidn und BELEGTE GROSSE Wirkungen haben…

  1. Gehirngerecht Essen und Trinken
    Viel und regelmäßig zuckerfreie Getränke (am besten Wasser) trinken und den Blutzuckerspiegel möglichst konstant halten (möglichst wenig verarbeitete Lebensmittel vollgepackt mit chemischen Zusätzen E-Nummern, massig Zucker und raffinierten Mehl… mehr an zB Vollkornprodukte und Obst/Gemüse…)
  2. SINNES-Tüchtigkeit
    Seh und Hörfähigkeit kontrollieren und ausgleichen! benachteiligte nach vorne setzen, variieren der Positionen)
  3. Mentales Aktivierungs-Training
    Immer wieder kleine Spielchen einbauen (Quizzes, Übungsaufgaben die speilerisch zu lösen ist, Vergleiche in Gruppen ermöglichen …mehr dazu hier: Intelligente WissensSpiele
  4. Lern-fördernde Bewegung
    Untersuchungen zeigen dass OHNE Bewegung die Aufmerksamkeit für max 10-20 Minuten aufrecht bleibt; bei kleinen automatisierten Bewegungen erhöht sie sich auf bis zu 90 Minuten!
    Mitschreiben lassen, aktiv unterstreichen, KAWAs malen, MindMaps kritzeln, Kaugummi kauen oä. was nicht allzu viel Aufmerksamkeit vereinnahmt.
  5. Visualisierung
    Üben Sie Situationen ein (Mentales Rollenspiel) wann werden die Schüler das gelernte brauchen können?) Prüfungssituation, Lebens-Alltag…

mehr dazu gibt es

 
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Posted by on 26. November 2011 in Bildung, Erfolgstipps, Lernen

 

Erst der Spaß, dann das Vergnügen

Nutze den Tag und versuche jeden einzelnen davon zu einem ganz besonderen Tag deines Lebens zu machen!

Dr. med  Roman F. Szeliga ist Arzt für Innere Medizin, der Mitbegründer des Vereins „CliniClowns“, prämierter Zauberkünstler, arbeitet bei Johnson&Johnson als Health Care Director und als Geschäftsführer seiner Kommunikationsagentur.

Seit einiger Zeit befasst er sich mit Humor uns seiner Gesundheitswirkung aber auch der Wirkung in Alltäglichen Situationen. Auch im Business-Kontext der oft allzu bierernst scheint, kann Lachen auflockernd und sogar förderlich wirken. Im Humor steckt VIEL an Potential:

Der Chef ist nicht unnahbar, sondern auch nur ein Mensch, dann hat das positive Auswirkungen auf das Arbeitsklima. …
Die Dosis macht’s aus. Humor zeigen bedeutet nicht, dass man ständig Witze erzählt, schon gar nicht auf Kosten anderer…. Es geht vielmehr um subtile, kleine Dinge, die man kommunizieren kann.

Klingt ja spannend, denken Sie jetzt vielleicht, Doch was könnte das beispielsweise heißen?

In seinem Buch “Erst der Spaß dann das Vergnügen” beschriebt Szeliga vielerlei Anleitungen und Übungen wie Sie den Arbeitsalltag auflockern udn angenehmer gestalten können mit der Kraft des Humors

Übung:
Sie schenken jmd. lächelnd ein (ernst gemeintes)Kompliment. ist absolut kostenlos und ist hingegen immens wert-voll.

Wichtig ist auch, dass man sich selbst nicht zu ernst nimmt.

Humor kann jeder für sich “wieder entdecken”. Als Kind lachen wir ca 400 Mal täglich und wird kontinuierlich weniger.

Aber gerade schwierige Situationen lassen sich mit Humor entschärfen. Im Film “Mary Poppins” gibt es einen sehr treffenden Spruch:

“In every job that must be done there is an element of fun.”

Mehr dazu

 

Entrepreneurship-Education – kann man Unternehmer sein lernen?

Was glauben Sie:

  1. Was geschieht wenn wir jungen Studenten zeigen, was es braucht um Unternehmer zu sein, werden sie dadurch erMUTigt?
  2. Welch Eigenschaften sollte ein Unternehmer mitbringen? was muss er NICHT können?

Häufig werde ich mit eben diesen Fragen konfrontiert wenn ich erzähle wie wir hier in Österreich zB an den HAKs oder den Wirtschaftswissenschaften unsre Schüler/Studenten mit Wissen versorgen damit sie dann “draußen” in der Wirtschaft all ihr Know-How umsetzen… und profitieren können vom Gelernten.

Doch geht das überhaupt? kann man Fahrrad fahren aus einem Buch lernen?
Wohl eher nicht
Doch ist Unternehmertum WEDER wie Fahrradfahren eine reine PRAKTISCHE Fähigkeit noch ist sie nur Wissens-basiert. Es ist vielmehr beides und noch viel mehr… Kreativität, Ideen und dann die Kraft und Energie eben diese Ideen die PROBLEME von potentiellen KUNDEN LÖSEN, diese mit LEIDENSCHAFT so zu verkaufen dass damit dann auch GELD als Gegenwert gemacht werden kann. Und je besser oder einzigartiger diese Problemlösung dann “verkauft” wird, desto höher wird sie entlohnt werden.

Doch WENN wir zu sehr verkomplizieren, wenn wir potentielle Gründer abhalten weil sie meinen das sei viel zu schwer, was erwarten wir dann?

Gründer-Kurse haben abschreckende Wirkung

Mit Entrepreneurship-Kursen wollen Universitäten bei ihren Studenten den Gründergeist wecken. Doch nun haben niederländische Wissenschaftler die Wirkung der Kurse untersucht – mit einem erstaunlichen Ergebnis: Die Gründerkurse senken die Lust der Studenten, sich selbstständig zu machen.

Prof. Günter Faltin dazu:

Kreative Köpfe mit Gründungsabsicht würden an den Hochschulen durch betriebswirtschaftliche Inhalte eher verschreckt. Gerne erzählt er die Geschichte einer Anglistik-Studentin, die ihre viel versprechende Geschäftsidee nach einem Existenzgründerkurs verworfen habe. „An der Bilanzanalyse bin ich gescheitert“, habe ihm die Studentin frustriert erzählt.

„Unternehmensorganisation und Verwaltung sind elementar wichtig und müssen professionell erledigt werden“, räumt Faltin ein. Aber es gebe selten Gründer, die Kreativität und Talent zur Unternehmensverwaltung mitbrächten. Junge Unternehmen, so der Wissenschaftler, sollten administrative, verwaltende Aufgaben daher lieber auslagern.

werde an dieser Stelle noch so einiges dazu schreiben doch vorerst empfehle ich Ihnen dringend die Lektüre von Falins Buch/Hörbuch Kopf schlägt Kapital. Die ganz andere Art, ein Unternehmen zu gründen. Von der Lust, ein Entrepreneur zu sein.
Darin zeigt er wie einfach es sein könne, wie einfach es ist, WENN man eine Idee hat.

Ein Tipp zu eben diesem Thema: ein Gespräch mit Nicholas Hayek, der SWATCH von Nichts aufgebaut hat und somit die gesamte Schweizer Uhrenindustrie gerettet hat.

Fantasie, Freude, Freiheit, Leidenschaft … der Glaube an die eigenen Ideen

das ist was laut Hayek Unternehmertum ausmacht.

Nicht das MANAGEN von Bilanzen. Das ist WICHTIG keine Frage doch die Unkenntnis darüber sollte nicht vom Gründen abhalten…

Quellen

 

What would you CHANGE…?

Imagine… Doc Brown from the “Back to the Future” movies (which I love :)) is a friend of yours and comes to you. “Hey, I offer you this ONE time travel. When do you want to go?”

Yes, sometimes life challenges us.
With loss of our beloved, with health issues maybe and other “circumstances” that might seem overwhelming at that time…

Well, what if just for a second, was NOT about this event that challenged you so very much.
What if LIFE was about just FEELING what is appropriate then,.  Feel the pain if it seems right, but REMEMBER that you can always step one step back like out of your own body, and WATCH yourself from the outside.

ALL IS WELL

and looking back, would you REALLY want to change something? The person you have BECOME because of this event is probably much more mature and has learnt immensely.
We ARE born LEARNING machines.
But in our so called “every day life” we seem to forget about this “enjoying the moment”, living in our “preprogrammed” mode, doing automated stuff over and over again; absoluteley UNconcious.

After realizing this the NEXT STEP is to be GRATEFUL for what you have had in your life. In your past and of course RIGHT NOW

90% of the people all over the world would give their left hand to have your problems…

Listen to your own heart and desire.
What is it that nourishes you RIGHT NOW?
Start to feel more in the very moment.

so far Love to you

 

2x EINFACHer motiviert (1)

Sie hatte es sich so sehr vorgenommen, richtig geschworen “diesmal packst du das!” und doch schon wieder. Maria wollte endlich was für ihre Fitness tun und sich mehr bewegen. ‘Doch war sie nun schon wieder nicht zum Walken,….”Der Innere Schweinehund hat es irgendwie geschafft dich zu überlisten” Ein weiteres Mal konnte sie ihren Vorsatz nicht in die Tat umsetzen. “Wahrscheinlich bin ich einfach zu willensschwach und werde es nie zu etwas bringen,,,” Maria gibt auf setzt sich auf die Couch, holt sich ihre Tafel Schokolade und schmollt vor dem Fernseher…

Ist Maria ein Einzelfall? Nein wohl eher nicht. ES fehlen uns schlicht manches Mal die richtigen Strategien um uns selbst so zu motivieren unseren Zielen treu zu bleiben und das zu tun was nötig ist um si zu erreichen.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen ZWEI vorstellen die mir und vielen andren schon geholfen haben DRAN ZU BLEIBEN und so den “Inneren Schweinehund” ruhig zu stellen.

In Teil 1 ist es eine Technik basiert auf der von US-Selbsthilfe-Expertin Maria LoVerde entwickelten Technik der Mikro-Handlungen: Baby-Steps (oder Babyschritte)

Und so gehts
nehmen Sie sich vor, anstatt der GROSSEN Aufgabe einen Bruchteil davon zu erledigen (als Minimum)

Wenn Sie also zB ihre Wohnung aufräumen wollten, beginnen Sie doch mit dem kleinsten Zimmer und dabei grad mal einen Quadratmeter. Das besondere daran ist dass wir uns ja nur die BABYSCHRIITTE vornehmen und so diese rasch und einfach einhalten können.

Diese Schritte sollten so klein sein, dass der “innere Schweinehund” davon gar nicht geweckt wird. Vera F. Birkenbihl zB erzählt von einem Seminarteilnehmer der sich schon ewig vorgenommen hatte zweimal täglich 50 Kniebeugen durchzuführen. Nachdem er die Babysteps Übung gelernt hatte, einigte er sich mit sich selbs auf mind. 5 Kniebeugen. Wenn er Lust hat DARF er ja weitermachen udn mehr als nur fünf durchführen… das Ergebnis war dass er meistens weitergemacht hat, meistens mind 20-25; auch an Tagen an denen er sonst wohl nciht mal einen Übungsdurchgang geschafft hätte.
Ähnliches hab ich selbst auch mit Push-Ups (Liegestütze) erlebt

Oder Sie wollen eine Sprache lernen (zB mit der Birkenbihl Methode…) dann könnten Sie wenigstens fünf Minuten pro Tag sich dafür Zeit nehmen… und vielleicht wirds dann mehr

Warum wirkt das?
zweierlei Faktoren tragen dazu bei, dass dies so effektiv wirkt:

  1. Da Sie mit diesen Babyschritten zur Tat schreiten, überlisten Sie Ihr Gehirn und Sie merken gar nicht dass Sie aus der Komfortzone heraus getreten sind und vom Impuls der Veränderung profitieren.
  2. “Blödheitsfaktor” (vgl Neill) Irgendwann kommen Sie sich schon blöd vor “was nur FÜNF Kniebeugen? ich kann mehr”

im zweiten Teil geb ich Ihnen noch eine zweite Möglichkeit für raschen Motivations-Erfolg mit 🙂

Mehr dazu:

 

Glück und die Positive Psychologie

Depression gilt heutzutage als einer DER Volkskrankheiten in D;  laut aktuellen Zahlen sind 4-5 Mio. Deutsche davon betroffen.
Der Psychologe David Myers hat erforscht wie GLÜCK bisher im Fokus der Wissenschaft stand:

  • zw.1887-1999 wurden ca 170.000 Artikel zu Angst, Ärger oder Depression veröffentlicht
  • im Vgl dazu Artikel zu den Themen Glück, Freude und Zufriedenheit nur 12.000 Beiträge.

Glückliche Menschen

  • haben stabilere soziale Beziehungen,
  • sind gesünder,
  • leben länger,
  • arbeiten effizienter und
  • sind im Beruf erfolgreicher.
  • sind aktiver,
  • hilfsbereiter und
  • werden von ihrem Umfeld als energiegeladen wahrgenommen.

Martin Seligman ist einer der Mitbegründer dieser Richtung (“Erlernte Hilflosigkeit“, “Der Glücks-Faktor- Warum Optimisten länger leben”)

“Bei der positiven Psychologie geht es nicht darum, Schäden zu begrenzen – und von -8 auf -2 der Befindlichkeitsskala zu kommen.
Sondern wie wir uns von +2 auf +5 verbessern können.”

Im Gegensatz zur Psychoanalyse will die Positive Psychologie die Patienten davor bewahren immer und immer wieder die dunkle Vergangenheit zu durchleben.

GLÜCK kann trainiert werden

Es geht darum, intensiv die eigenen persönlichen Stärken zu forcieren, Übungen zu machen wie zB ein Glückstagebuch zu führen (in dem man die tgl glücklichsten Momente aufschreibt), die eigene Grabrede zu verfassen, auf das Gute im anderen zu achten uvm..

In einer Untersuchung fand Dr. Seligman:
Gruppe1 zwölf klinisch depressive Patienten die die Trainingsübungen für ihr Glück durchführten
Gruppe2 eine Kontrollgruppe, in der exzessiv ihre eigenen negativen Erlebnisse und Gedanken aufgearbeitet und besprochen wurden.
Ergebnis nach 14 Sitzungen deutlich geringere Depressionswerte für die Glücks-Trainierenden

Lebensfreude hat mit der Fähigkeit zu tun, sich an den KLEINEN DINGEN des ALLTAGS erfreuen zu können.

Ed Diener (Universität Illinois) fand z.B. diejenigen die sich selbst als GLÜCKLICH bezeichnen ihren zustand als “die meiste Zeit über wenig bis mittelmäßig angenehm” bezeichnen und weniger von “gelegentlichen intensiven Glücksgefühlen” berichten.
Er folgert daraus, dass diejenigen, die immer nach Hochgefühlen suchen, mit höherer Wahrscheinlichkeit enttäuscht werden

Das KLEINE Glück schätzen

Barry Schwarz (“Anleitung zur Unzufriedenheit: Warum weniger glücklich macht”) führte ein Experiment durch:
Diejenigen die (von den Forschern platzierte) Geldmünzen an einem Kopierer gefunden haben, berichten in einer folgenden Befragung über höhere allgemeine Lebenszufriedenheit, als die Menschen, die keine Münzen vorgefunden hatten….

mehr dazu

 
 
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